Georg Oehlhorn und Sally Kahn gründen im Jahre 1913 die Firma OEKAMETALL in Bamberg. Ursprünglich fertigt das Unternehmen Metallteile für die Elektrotechnik und Verschlüsse für die Kosmetikindustrie.
Nach 1920 beginnt die Herstellung von Kunststoffteilen (Duroplaste). Nach 1945 entwickelt sich das Unternehmen stetig weiter. Die Metallverarbeitung konzentriert sich auf das Tiefziehen mittels Stufenpressen und im Folgeverbundverfahren. Das Spritzgießen von Kunststoff wird zur weiteren Kernkompetenz.
Ab 1950 fertigt OEKAMETALL zunächst Lippenstiftetuis und später Mascaracontainer für die Kosmetikindustrie. Mehrere Verfahren zur Oberflächenveredelung, wie Lackieren, HV-Bedampfen oder Heißfolienprägen ergänzen die Produktionspalette. Die Montagetechnik nimmt einen wichtigen Platz ein.
OEKAMETALL verarbeitet zunehmend nichtrostende Stähle und beliefert mehr und mehr die Automobilzulieferindustrie. Das Zusammenwachsen der internationalen Märkte nach 1980 verändert den Charakter des Unternehmens vollkommen. Der Exportanteil steigt auf über 70% an. Auf den zunehmenden Preisdruck reagiert OEKAMETALL durch konsequente Automatisierung und Rationalisierung.
2006 gründet OEKAMETALL die CCO GmbH in Korbußen bei Gera, Thüringen. Das 100%-ige Tochterunternehmen verfügt über die Möglichkeit, Kunststoff- und Metallteile im kontinuierlichen Durchlaufverfahren zu lackieren (UV-Lack) und im Hochvakuum zu bedampfen. Dadurch werden die Kernkompetenzen von OEKAMETALL im Bereich der Oberflächenveredelung ideal ergänzt.
Die Basis unseres Erfolges sind kompetente und engagierte Mitarbeiter. Seit jeher betreibt OEKAMETALL eine fundierte Ausbildung. Jedes Jahr beginnen mehrere junge Leute ihre Ausbildung zum Industriekaufmann, Werkzeugmechaniker, Dipl.-Betriebswirt oder –Ingenieur (BA). Große Beweglichkeit, direkte und schnelle Entscheidungswege, ein engagiertes und loyales Team machen OEKAMETALL zu einem kompetenten und zuverlässigen Partner.